Stadtratswahl 2026 · Varel
Wir sind Varelerinnen und Vareler – Lehrerinnen, Handwerker, Eltern, Rentner und Engagierte. Wir treten an, weil diese Stadt es verdient, gemeinsam gestaltet zu werden.
Wir sehen die leeren Schaufenster in der Innenstadt. Wir sehen Familien, die keine bezahlbare Wohnung finden. Wir sehen Kinder, die auf maroden Schultoiletten lernen müssen. Und wir sehen das riesige Potenzial dieser Stadt – wenn wir es gemeinsam heben.
Deshalb stehen bei dieser Wahl Menschen aus der Mitte Varels: eine Grundschulleiterin, ein Journalist, eine Kreistagserfahrene, ein Stadtangestellter und viele mehr. Keine Karrierepolitiker – sondern Menschen, die Varel kennen und lieben.
Dieses Programm ist aus Gesprächen mit Euch entstanden. Es spiegelt, was Varel wirklich braucht – nicht was gut klingt, sondern was wirkt.
Sechs Themenfelder. Klare Haltungen. Konkrete Maßnahmen. Erarbeitet mit Menschen aus Varel – für Menschen in Varel.
Gesundheitsversorgung vor Ort ist eine Frage der Menschenwürde. Wir kämpfen auf Kreisebene für den Erhalt der Notaufnahme – 24 Stunden, 7 Tage die Woche.
Keine Karrierepolitiker. Sondern Menschen, die in Varel arbeiten, wohnen und täglich erleben, was besser werden muss.
Demokratie ist kein Selbstläufer – sie muss täglich gelebt und verteidigt werden. Die SPD Varel steht klar gegen jede Form von Extremismus und für eine offene, solidarische Gesellschaft.
Gleichzeitig wollen wir Politik transparenter machen: Stadtratssitzungen live online übertragen, Bürger frühzeitig einbinden und Entscheidungen verständlich erklären.
„Varel hat eine Chance – aber nur, wenn wir uns jetzt zusammentun. Kein Einzelner macht den Unterschied. Gemeinsam schon.“
„Als Schulleiterin sehe ich täglich, was Kinder brauchen und was fehlt. Ich kandidiere, weil Bildung keine Wahlkampfmünze sein darf – sondern eine Verpflichtung.“
„Arbeit muss sich lohnen. Wer in Varel arbeitet, verdient faire Löhne und sichere Verhältnisse. Dafür stehe ich mit meiner ganzen Erfahrung.“
„Klimaschutz ist kein Luxusprogramm. Es ist Daseinsvorsorge. Varel kann bis 2040 klimaneutral sein – wenn wir jetzt die richtigen Weichen stellen.“
„Ich bin jung, ich lebe hier, ich will hier bleiben. Aber dazu brauche ich eine Stadt, die mir etwas bietet. Cafes, Sportanlagen, Räume zum Leben – nicht nur zum Schlafen.“
„35 Jahre SPD haben mir eines gelehrt: Politik ist Ausdauer. Wir geben nicht auf, bis das Hallenbad saniert und das Ehrenamt gestärkt ist.“
Hier legen wir offen, wofür wir stehen – und was wir im Stadtrat tatsächlich umsetzen wollen. Nicht als leere Versprechen, sondern als Auftrag an uns selbst.
In einer Stadt mit 25.000 Menschen ist eine funktionierende medizinische Grundversorgung kein Luxus – sie ist eine Frage der Menschenwürde. Wer nachts einen Herzinfarkt erleidet oder ein Kind hohes Fieber hat, darf nicht 40 Minuten in die nächste Notaufnahme fahren müssen. Die SPD Varel hat das Krankenhaus-Thema ganz oben auf die Kreistagsliste gesetzt – und wird dort nicht lockerlassen, bis eine tragfähige Lösung steht. Gleichzeitig wollen wir die ambulante Versorgung stärken: mehr Hausärzte gewinnen, Gesundheitszentren fördern und dafür sorgen, dass auch Menschen in den Außenbereichen von Varel gut versorgt sind.
Miriam leitet jeden Tag eine Schule, die zu voll, zu alt und zu wenig ausgestattet ist. Nicht weil die Lehrerinnen und Lehrer es nicht besser wollen – sondern weil die Politik jahrelang zu wenig investiert hat. Das ändern wir. Wir wollen, dass kein Kind in Varel zurückbleibt – egal ob mit Behinderung, Migrationshintergrund oder aus einer einkommensschwachen Familie. Bildung ist unsere wichtigste Investition in die Zukunft dieser Stadt.
Varels Innenstadt hat Potenzial – aber es wird nicht genutzt. Zu viele Leerstände, zu wenig Grün, zu wenig Aufenthaltsqualität. Matthias Langer, Vorsitzender des Kunstvereins, bringt eine klare Vision mit: Kultur als Motor der Innenstadtentwicklung. Wir wollen die Innenstadt nicht nur wirtschaftlich, sondern auch kulturell und sozial aufwerten – als Ort, an dem man gerne Zeit verbringt. Und gleichzeitig dafür sorgen, dass Wohnen in Varel für alle erschwinglich bleibt.
Das Hallenbad sanieren, einen öffentlich zugänglichen Sportpark bauen, das Waldstadion modernisieren – das klingt teuer. Aber es ist eine Investition in die Gesundheit und den Zusammenhalt unserer Stadtgesellschaft. Carina, seit zwei Jahren im Stadtrat, weiß: Wenn Varel keine Räume für Jugendliche bietet, verlässt die Jugend Varel. Und damit verliert die Stadt ihre Zukunft.
Starkregen, Hitzesommer, Sturmfluten – der Klimawandel ist auch in Varel längst keine abstrakte Bedrohung mehr. Anja Ender hat das kommunale Klimaschutzkonzept mitentwickelt. Sie weiß: Die nächsten vier Jahre im Stadtrat sind entscheidend. Wir wollen Varel bis 2040 klimaneutral machen – mit einem Mix aus erneuerbaren Energien, Radverkehr, ÖPNV und smarter Stadtplanung. Und gleichzeitig unsere Feuerwehren für Extremereignisse wappnen.
Jan Lehmann hat 30 Jahre als Betriebsratsvorsitzender erlebt, was passiert, wenn Arbeitnehmerrechte keine Lobby haben. Susanne Rosseck, Vorsitzende des Gesamtpersonalrats, kennt die andere Seite: eine Verwaltung, die modernisiert werden muss. Gemeinsam stehen sie für ein Varel, in dem Arbeit sich lohnt, das Ehrenamt geschätzt wird und kein Mensch zurückgelassen wird – egal ob jung, alt, arm oder mit Einschränkungen.
Komm zu uns, kandidiere mit uns, wähle uns – oder teile dieses Programm mit Deinen Nachbarn. Jeder Beitrag zählt. Wirklich.